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Was ist letzte Woche passiert?

2 MIN READApril 08, 2020
In diesen kritischen Momenten stehen die weltweiten Immobilien Entscheidungsträger zusammen, um mit den Einflüssen des Coronavirus auf Kapital, Dealflows und Cashflows umzugehen. In einer Zeit in der nach Klarheit und beständigen Information gesucht wird um Entscheidungen zu treffen, möchte die GRI noch einmal bestärken, dass wir eine Verpflichtung eingegangen sind Vernetzung des Marktes zu schaffen - nun virtuell - und Erfahrungen zwischen den führenden Immobilienexperten auszutauschen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung, was während der Meetings letzter Woche passiert ist, um in diesen schwierigen Zeiten weiter mit Ihren Kollegen verbunden zu sein.


Mitglieder bleiben ungewiss, aber vorsichtig optimistisch - Einfluss des Coronavirus auf Hauspreise und Zinssätze, während Cash immer noch König bleibt

Während Ungewissheit weiter beständig bleibt wie genau die Erholung der Märkte von den ökonomischen Einflüssen der Krise aussehen wird, sind unsere Mitglieder sich einig, dass ein dramatischer Abschwung die Märkte in eine Rezession treiben wird. Auswirkungen auf den Wohnimmobilienmarkt beinhaltet potentielle Limits für Mieten und Werte, Abschwung von Konstruktionsaktivitäten und verringerte Mietpreise durch das Fehlen von automatischer Preisinflationen.

Eine Verlagerung des momentanen Versorgungs und Nachfrage Ungleichgewicht könnte passieren, sollten die Todeszahlen weiter steigen und AirBnB Besitzer, durch den fehlenden Tourismus, ihre Immobilien zurück in den Markt bringen. Mit dem Anstieg an Arbeitslosigkeit müssen Regierungen vielleicht neue Grundbesitz Regulationen verabschieden, während Investoren und Projektentwickler Veränderungen in sozialen Verhalten berücksichtigen müssen, genauso wie Landentwicklung von urbanen, regionalen Quartieren und Lieferketten, vor allem mit Blick auf Agrarwirtschaft und regionalen Nahrungsmittelverteilung.

Die Gruppe war sich einig, dass das richtige Management von Kapital momentan an erster Stelle steht, wobei April und Mai der zentrale Zeitpunkt ist, um zu verstehen wie sich der Kapitalfluss verhalten wird. Firmen die vor COVID-19 aktiv Kapitalbeschaffung betrieben haben befinden sich einer besseren Situation, aber es ist noch zu früh um zu verstehen, wo es günstige Investitionsmöglichkeiten gibt.

Eine Preisanpassung von Risiko und Vergütung, und ein Anstieg von Zinssätzen ist eine Folge momentaner Werte von Leverage durch Quantitativer Lockerung und Null Zinssätzen, was Investoren veranlasst sich auf “smart money” von Credit Opportunity Fonds und Family Offices zu konzentrieren. Investitionsmöglichkeiten könnten in den nächsten Monaten wieder vermehrt zu finden sein und es könnten sich Trends herauskristallisieren, wie Value-Add Einzelhandel oder ein größerer Fokus auf Community in Wohngegenden und urbanen Stadtteilen.


Regionale Unterschiede

Verlässt sich CEE zu sehr auf Regierungsbeschlüsse?

Kreditgeber rücken in den Vordergrund durch fehlende Finanzierungen und Liquidität der Märkte. Viele Spieler adaptieren eine selektive Vorgehensweise und versuchen Verträge abzuschließen um Ihr Risiko zu minimieren. Finanzierungsvorschläge scheinen gestoppt zu sein, basierend auf den Unsicherheiten rund um Prognostizierungen von Kapital- und Mietwerten. Währenddessen scheint die Tschechische Regierung  über eine Aufschiebung von Mieten auf 6 Monate nachzudenken, was Vermieter in eine problematische Lage bringen würde.

Viele sahen Core Entwicklungen, Wohnimmobilien und reine Logistik und Leichtindustrie als die sichersten Assets während der Krise an, mit einigen Stimmen, dass ein Überdenken der Lieferketten notwendig wäre. Einzelhandel hat bisher die  grössten Einbusse gemacht, da Pächter Mieten neu verhandeln, während neue Büro Mieter damit warten Mietverträge zu unterschreiben. Einige erwarten, dass Renditen und Mieten fallen und Konstruktionskosten ansteigen werden, jedoch scheinen Opportunistische und Risikofreudige Investoren die Möglichkeit haben zu profitieren. 


UK Immobilien - Preisanpassung von Allem der einzige Weg in die Zukunft?

Die Stimmung der Gruppe war auf der negativen Seite, mit einigen Vorschlägen, dass der Effekt von COVID-19 auf Nachfrage und Leistung eine Rezession schlimmer als die Weltwirtschaftskrise der 30ger auslösen könnte. Aber einige waren vorsichtig optimistisch, da die Regierungen sehr viel schneller Geld- und steuerliche Massnahmen vereinbart haben als in 2008. Auf der andere Seite werden Liquidäts Stops und Quantitative Lockerungen Finanzierungen erschweren und potentiell eine Notwendigkeit einer Preisanpassung von Risiko und Schulden auslösen.

Einzelhandel und Hotels sind wie erwartet am meisten getroffen, aber scheinen auch die besten Chances einer Erholung zu haben, sollten diese Assets die Veränderung in der Nachfrage berücksichtigen. Büro Assets werden kritischer betrachtet, da eine mögliche Umstellung auf mehr WFH und Zulassung neuer Projekte bereits vor Brexit nur noch schleppend stattgefunden haben. Der Haupt Konsensus was, dass es wichtig ist die massive Verlagerung des Marktsystems zu verstehen und sich darauf vorzubereiten, was nach der Krise wartet.

Greifen Sie auf unsere eMeetings-Agenda zu und nehmen Sie an den nächsten Diskussionen teil.
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